Der Frust über die Niederlage gegen die «Wölfe» des früheren Schalke-Trainers und -Managers Felix Magath wich schnell der Lust auf einen positiven Einstand auf internationalem Parkett. «Wir sollten nicht die Köpfe hängenlassen. Wir können selbstbewusst nach Rumänien fliegen», rief Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes sich selbst und seine Mitspieler dazu auf, die entsprechende Reaktion zu zeigen. Ein erfolgreicher Start in die Gruppe J mit den weiteren Stippvisiten in Larnaca auf Zypern und bei Maccabi Haifa in Israel würde dem DFB-Pokalsieger zu einer glänzenden Ausgangslage verhelfen. «In Deutschland glauben viele, dass Schalke diese Gruppe gewinnen muss. Meines Erachtens ist sie eine der schwersten Gruppen, die wir erwischen konnten», befand Rangnick. Nicht nur Schalke verpatzte die Generalprobe: Die von dem Israeli Roni Levy trainierten Rumänen, die in ihren Glanzzeiten zwischen Juni 1986 und September 1998 national 104 Begegnungen nacheinander ungeschlagen blieben und 1986 den Landesmeister-Europacup gewannen, verloren das Ligaspiel bei Gaz Metan Medias mit 0:3. Der letzte Steaua-Gegner hatte in der Qualifikation für die Gruppenphase den FSV Mainz 05 ausgeschaltet. Nach sechs Spieltagen hat Bukarest auf Rang fünf schon fünf Zähler Rückstand auf den erstplatzierten Lokalrivalen Rapid. Voraussichtliche Aufstellungen: Steaua Bukarest: Tatarusanu - Iliew, Brandan, Latovlevici, Martinovic - Alves, Tanase, Bourceanu, Costea - Rusescu, Tatu FC Schalke 04: Fährmann (Unnerstall) - Höger, Höwedes, Matip, Fuchs - Papadopoulos, Holtby - Farfán, Raúl, Draxler - Huntelaar Schiedsrichter: Koukoulakis (Griechenland)
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