Was der Dortmunder Torfabrik im Ligabetrieb zuletzt in schöner Regelmäßigkeit gelang, ging bei den vergangenen drei Europacup- Auftritten schief. Obwohl sich in den beiden Partien gegen Paris (1:1/0:0) und dem Heimspiel gegen Sevilla (0:1) reichlich Chancen zum Sieg boten, blieb ein Erfolgserlebnis verwehrt. Das Warten soll gegen Lwiw ein Ende haben. Mittelfeldstratege Nuri Sahin erwartet jedoch einen schweren Gang: «Wir werden ganz bestimmt nicht den Fehler machen und diese Mannschaft unterschätzen.» Obwohl das Team aus dem künftigen EM-Spielort in der Europa League bisher ohne Punktgewinn blieb, ist Vorsicht geboten. Allein das dramatische erste Duell Mitte September dürfte den Borussen Warnung genug sein. Mit viel Glück und zwei späten Treffern gelang beim 4:3 der bisher einzige Gruppensieg. Zudem ist die Elf von Trainer Oleg Kononow, der im Jahr 2009 beim BVB hospitierte, in der heimische Liga seit sechs Begegnungen ungeschlagen. «Wir wollen die Gruppenphase mit elf Punkten beenden, sehen diese Partie jedoch nicht als Endspiel», sagte Trainer Klopp. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse mit strengen Minusgraden und gefrorenen Böden droht der Partie keine Absage. Die Stadion- Rasenheizung befreite das Spielfeld von Schnee und Eis. «Das Spiel ist in keinster Weise gefährdet, der Platz ist grün», sagte Mediendirektor Josef Schneck nach der ersten Stadioninspektion mit einer UEFA-Delegation am Mittwoch. Der Revierclub rechnet mit 40 000 Zuschauern. Die voraussichtlichen Aufstellungen: Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender, Sahin - Götze, Kagawa, Großkreutz - Lewandowski Karpati Lwiw: Tlumak - Avelar, Milosevic, Petriwski, Tubic - Godwin - Chudobjak, Golodjuk - Zenjov, Koschanow - William Batista Schiedsrichter: Frederikus Braamhaar (Niederlande)
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