Magath, der immer wieder betonte, noch ein wenig Zeit für den Neuaufbau der Mannschaft zu benötigen, sah bei seiner weiterhin verunsicherten Elf zuletzt Fortschritte. Die sportliche Krise redet der Schalker Coach ohnehin klein. «Wir verbessern uns, auch die Innenverteidigung mit Benedikt Höwedes und Christoph Metzelder ist stabiler geworden. Da sehe ich ein Vorwärtskommen», befand der Coach und betonte: «Ich verniedliche die Lage nicht.» Seine Profis sehen die Situation realistisch. «Ein Sieg gegen Tel Aviv kann helfen, weiteres Selbstvertrauen zu holen. Wenn alle das richtig einordnen. Denn momentan geht es für uns darum, uns in der Bundesliga zu befreien und nichts anderes. Das ist sicher wichtiger als die Champions League», sagte Abwehrspieler Metzelder. Nach dem 2:2 gegen Stuttgart wartet die Revier-Elf in der Liga weiter auf den ersten Heimsieg. Nach zweimaligem Rückstand gegen die Schwaben bewies die Mannschaft am Ende noch große Moral. «Das sollte uns Mut geben», meinte Nationaltorhüter Neuer. Gegen den israelischen Titelträger, der in der laufenden Meisterschaft derzeit nur auf Rang sechs liegt, kann Magath wieder auf Rakitic, den zuletzt gesperrten Jermaine Jones und Jefferson Farfan zurückgreifen. Die Abwehrreihe mit Atsuto Uchida, Metzelder, Höwedes und Lukas Schmitz bleibt voraussichtlich ebenso unverändert wie der Angriff mit Raul und Klaas-Jan Huntelaar. Im Gegensatz zu den Schalkern hat Hapoel seine Generalprobe erfolgreich bestanden. Am Wochenende gewann die Elf von Trainer Eli Gutman das Lokalderby gegen Maccabi Tel Aviv mit 1:0 durch einen Treffer von Eran Zahavi. Bekanntester Spieler der Israelis ist Torhüter Vincent Enyeama, der bei der WM in Südafrika für Nigeria an den Start ging. Voraussichtliche Aufstellungen FC Schalke 04: Neuer - Uchida, Höwedes, Metzelder, Schmitz - Jones - Farfan, Rakitic - Jurado - Raul, Huntelaar Hapoel Tel Aviv: Enyeama - Kende, Badeer, da Silva, Shish - Abutbul, Yadin, Zahavi, Vermouth, Shechter - Tamuz Schiedsrichter: William Collum (Schottland)
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