Zwei defensive Mittelfeldspieler könnten ohnehin die Antwort auf das Debakel beim Bundesliga-Start in Hoffenheim sein. «Wir müssen erheblich besser spielen», mahnte der Coach. Er bestritt indes, dass sein Team wie eine launische Diva auftrete. «Wir sind weder launisch noch eine Diva», sagte Schaaf. «Wir müssen uns zusammenreißen», forderte Marin, der vor seinem Saisondebüt in der Startelf steht. Der bisher vornehmlich auf der Bank sitzende Dribbelkünstler verbreitete vor der Partie beim Vierten der italienischen Liga Optimismus. «Wir sind immer für ein Tor gut», sagte der Nationalspieler: «Wir müssen unser Spiel spielen.» Dass das Hoffenheim-Spiel Nachwirkungen hat, fürchten die Bremer nicht. «Die Bundesliga ist eine Sache, die Champions League eine andere», sagte Claudio Pizarro bei der der Pressekonferenz im Stadion. «Ich glaube nicht, dass wir so viele Tore kriegen.» Schaaf pflichtete dem Stürmer bei: «Ich mach' mir weniger Sorgen wegen der Partie in Hoffenheim.» Durch das späte Gegentor im Hinspiel hat Werder indes eine komfortablere Ausgangsposition verpasst. Schon bei einem 2:0 der Genuesen wäre Werder ausgeschieden und dürfte nur in der finanziell und sportlich deutlich weniger attraktiven Europa League spielen.
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