Zwei defensive Mittelfeldspieler könnten ohnehin die Antwort auf das Debakel beim Bundesliga-Start in Hoffenheim sein. «Wir müssen erheblich besser spielen», mahnte der Coach. Er bestritt indes, dass sein Team wie eine launische Diva auftrete. «Wir sind weder launisch noch eine Diva», sagte Schaaf. «Wir müssen uns zusammenreißen», forderte Marin, der vor seinem Saisondebüt in der Startelf steht. Der bisher vornehmlich auf der Bank sitzende Dribbelkünstler verbreitete vor der Partie beim Vierten der italienischen Liga Optimismus. «Wir sind immer für ein Tor gut», sagte der Nationalspieler: «Wir müssen unser Spiel spielen.» Kapitän Torsten Frings ist sich sicher: «Wir sind die bessere Mannschaft.» Die Ausgangslage ist für den Mittelfeldspieler klar: «Wir haben ein kleines Polster, das müssen wir verteidigen.» Vor Werder liegt durch den späten Gegentreffer im Hinspiel noch ein hartes Stück Arbeit. «Das Ergebnis haben wir uns versaut, wir können uns nicht ausruhen», erklärte Clemens Fritz mit Blick auf die Europapokal-Arithmetik. Schon bei einem 2:0 der Genuesen wäre Werder ausgeschieden und dürfte nur in der finanziell und sportlich deutlich weniger attraktiven Europa League spielen.
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