Gelbe Karte für die «Glückskippa»: Der Israeli Itay Shechter hat im Champions- League-Qualifikationsspiel gegen Red Bull Salzburg beim Torjubel eine rote Kippa hervorgezaubert und wegen «Unsportlichkeit» Gelb gesehen.
Der 23-jährige Stürmer von Hapoel Tel Aviv hatte sich die traditionelle jüdische Kopfbedeckung nach seinem Treffer zum 3:1 aufgesetzt und kniend gebetet. «Ich habe kein Problem damit, dass er das macht», erklärte sein Trainer Eli Guttman. «Wenn sich ein christlicher Spieler nach einem Tor bekreuzigt, ist das für mich auch in Ordnung.» Shechter habe seit drei Monaten kein Tor mehr geschossen. «Er hat nur Gott dafür gedankt, dass er ihm dabei geholfen hat», betonte der Hapoel-Coach. Nach Angaben von israelischen Medien hatte der Stürmer die «Glückskippa» in seinem Stutzen aufbewahrt.
Hapoel gewann das Hinspiel der letzten Qualifikationsrunde in Salzburg mit 3:2 (2:1). Das Team von Trainer Huub Stevens muss im Rückspiel in Israel schon auf ein kleines Wunder hoffen, um doch noch in die «Königsklasse» einzuziehen.