Nach dem tagelangen Wirbel um die Zukunft von Trainer José Mourinho hat bei Inter Mailand die völlige Konzentration auf das Champions-League-Finale gegen Bayern München eingesetzt. Die Mannschaft wird in Madrid völlig von der Öffentlichkeit abgeschirmt.
Kein Kamerateam kommt auch nur in die Nähe ihres Hotels «Mirasierra». «Es gibt nichts Neues», sagte Präsident Massimo Moratti nach seiner Ankunft am Finalort und verweigerte genervt jeden weiteren Kommentar zu einem möglichen Wechsel Mourinhos zu Real Madrid. Am Freitag starteten in Italien die ersten von 50 Charterflügen, die Fans von Inter nach Spanien bringen sollen. Insgesamt rechnet der Club am Samstag mit 20 000 Tifosi im Stadion.