Kurz vor dem Champions-League-Finale hat Mark van Bommel die große Kameradschaft beim FC Bayern München noch einmal gelobt und auch einige Details aus der Saison verraten.
«Es war nicht so gut, dass Luca Toni am zweiten Tag so lässig, halb liegend, am Tisch saß. Dann fielen ihm auch noch die Augen zu. Er war eingeschlafen. Der Trainer war sauer, zog ihn nach oben», schilderte van Bommel in der «Sport Bild» einen Fall aus dem vergangenen Sommer. «Normalerweise ergreift die Mannschaft Partei für den Spieler. Aber in dem Fall gab ihm niemand recht. Wenn Luca gespürt hätte, dass er Hilfe aus der Mannschaft bekommt, hätte er sich bestätigt gefühlt.» Toni sei einsichtig gewesen.
Viel habe das Team in dieser Saison intern geregelt. «Wenn ich jetzt sage, dass es in dieser Mannschaft von vorne bis hinten stimmt, soll man das bitte nicht als Schönrederei abtun. Es ist einfach die Wahrheit. Wir können Probleme unter uns regeln. Wenn es sein muss, auch ohne Trainer. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Das Beste war das nach den Eklats um Luca Toni und Philipp Lahm», erklärte der Kapitän des deutschen Fußball-Meisters in der Zeitschrift weiter.
Toni war beim Heimspiel gegen Schalke nach seiner Auswechslung zur Halbzeit nach Hause gefahren, Lahm hatte in einem Interview Kritik geübt. «Auf dem Podium mussten sich die beiden vor den Kollegen entschuldigen», sagte der niederländische Mittelfeldspieler.