Mourinho: Strafe für Ribéry ist «gerecht»
München/Mailand (dpa) - 19.05.2010, 15:00 Uhr
Für Jose Mourinho ist die Sperre von Ribéry keine Überraschung.
Bayern-Profi Franck Ribéry ist nach Ansicht von Inter-Coach José Mourinho zu Recht im Finale der Champions League gesperrt. «Die Strafe ist gerecht. Es war ein sehr gefährliches Foul, bei dem sich der Gegner hätte schwer verletzen können», betonte der Fußball-Trainer von Bayern-Finalgegner Inter Mailand in einem Interview der «Bild»-Zeitung. Ribéry hatte im Halbfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse des FC Bayern München gegen Olympique Lyon Rot gesehen und war wegen einer Tätlichkeit zu einer Sperre von drei Spielen verurteilt worden. Damit geht das Finale der Champions League am Samstag in Madrid ohne den Franzosen über die Bühne.
«Zwei oder drei Spiele sind normal», sagte Mourinho. «Vielleicht sind drei zu viel, und man sollte ihn nächstes Jahr das erste Spiel spielen lassen», erklärte der Inter-Coach. «Aber es war eine klare Rote Karte.» Im Kampf um den Finaleinsatz von Ribéry war der deutsche Rekordmeister sogar bis vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne gezogen - ohne Erfolg. Gar nicht recht ist Mourinho allerdings die frühzeitige Anreise nach Madrid. «Ich wäre lieber am Freitag geflogen, weil ich die Mannschaft am liebsten zu Hause vorbereite», sagte er. Ursprünglich hätte sich das Team erst am Freitag auf den Weg nach Italien gemacht. Dass der Verein möglichen Problemen durch neue Aschewolken des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull aus dem Weg gehen will, versteht Mourinho jedoch. «Der Vulkan ist meine einzige Sorge», sagte er.
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