CAS entscheidet am 18. Mai im Fall Ribéry
Lausanne (dpa) - 10.05.2010, 19:10 Uhr
Franck Ribéry verlässt die UEFA-Zentrale in Nyon.
Hoffnung für Franck Ribéry: Vier Tage vor dem Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Inter Mailand will der Internationale Sportgerichtshof (CAS) den Fall des gesperrten französischen Fußballprofis entscheiden. «Der CAS sollte in der Lage sein, am 18. Mai 2010 ein endgültiges Urteil zu fällen», teilte das oberste Sportgericht in Lausanne mit. Hebt der CAS die Sperre von drei Spielen gegen Ribéry auf oder verkürzt sie auf eine Partie, kann der Bayern-Spielmacher am 22. Mai im Endspiel gegen Inter in Madrid mitwirken. Der deutsche Rekordmeister hatte nach der von der Europäischen Fußball-Union UEFA bestätigten Sperre den Internationalen Sportgerichtshof angerufen.
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Die Strafe gegen den 27 Jahre alten Superstar des neuen deutschen Fußball-Meisters hatte auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß auf die Palme gebracht. Der Verband sei in seinem Urteil nicht objektiv gewesen. «In der UEFA sind zu viele Italiener, die Interessen haben. Der Schiedsrichter war ein Italiener, unter den Leuten, die bei der UEFA aktiv sind, sind viel Italiener. Und kein einziger Deutscher. Da hast du wenig moralische Unterstützung», hatte Hoeneß in München gesagt. Die UEFA hatte Ribéry nach dessen Roter Karte im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Olympique Lyon für drei Spiele gesperrt und bei der Berufungsverhandlung am 5. Mai die Strafe nach dem Einspruch der Bayern bestätigt. Danach zogen die Bayern als letzte Instanz vor den CAS. «Ich rechne mir gute Chancen aus», hatte Hoeneß gesagt und Ribéry damit Hoffnung gemacht.
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