Damit kann der Franzose voraussichtlich erst in der kommenden Saison wieder in der europäischen Königsklasse auflaufen. Ob er dann noch beim FC Bayern weilt, wird sich noch Wochen entscheiden. Damit fand Ribérys ganz persönliche Saison beim FC Bayern nicht wie erhofft ein versöhnliches Ende. «Der schlimmste Moment meiner Karriere waren die ersten sechs Monate in dieser Saison, als ich mich am Knie verletzt habe», hatte der Franzose zuvor bereits eine bittere Bilanz im WM-Jahr gezogen. Nun fehlt er auch beim Höhepunkt in der europäischen Königsklasse. Beim Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Lyon hatte Ribéry vor zwei Wochen nach einem Foul gegen Olympique-Stürmer Lisandro Lopez Rot gesehen. Die UEFA wertete die Aktion als Tätlichkeit und verhängte eine Sperre von drei Spielen gegen den Franzosen. Vor allem die Einstufung des Fouls als Tätlichkeit stieß beim FC Bayern auf Unverständnis. «Wir können diese Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen und halten sie für absolut falsch. Der Vorwurf der Tätlichkeit trifft hier nicht zu», argumentierte der deutsche Rekordmeister. Unterstützung hatte Ribéry vor der Berufungsverhandlung auch vom gefoulten Gegenspieler Lopez erhalten. «Ribéry hatte keine böse Absicht. Wir sind beide auf den Ball gegangen. Ich war nur vor ihm da», sagte der Olympique-Angreifer. «Jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat, hat akzeptiert, dass das alles war, nur keine Tätlichkeit», betonte Bayern-Chef Rummenigge. «Wir werden kämpfen. Das sind wir uns und speziell Franck schuldig.»
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