Hleb: «Nur ganz klein, vielleicht 10:90. Vielleicht haben wir mit Glück und einer außergewöhnlichen Leistung, wie damals mit Felix Magath gegen Manchester United, eine kleine Chance. Wir wollen natürlich Barcelona schlagen und schaffen das vielleicht zu Hause auch. Aber dann im Rückspiel im Nou Camp....» Wie muss der VfB Stuttgart am Dienstag im Heimspiel auftreten, um gegen dieses Starensemble eine Chance zu haben? Hleb: «Wir dürfen keine Fehler machen, die Kommunikation muss stimmen. Wir dürfen keine Angst haben, den Ball zu haben. Wir müssen aggressiv und kompakt spielen. Vielleicht unterschätzen sie uns ja ein bisschen.» Was sind Barcelonas Stärken? Hleb: «Jeder von denen kann das Spiel entscheiden. Alle sind äußerst dribbelstark. Barcelona spielt einen tollen Kombinationsfußball - manchmal ist das einfach unglaublich. Lionel Messi ist technisch der beste Spieler der Welt. Trainer Josep Guardiola ist ein großer Taktiker. Er redet viel mit den Spielern und sorgt für eine gute Stimmung.» Sie haben sich in Barcelona nicht richtig durchsetzen können. Wie schätzen Sie ihre Chancen ein, nach Ablauf des Leihgeschäfts wieder zurückkehren zu können - oder bleiben Sie beim VfB? Hleb: «Ich weiß nicht, was passiert. Das ist eine schwere Entscheidung. Ich habe beim FC Barcelona noch einen Vertrag bis 2012. Aber jetzt will ich erst einmal mit dem VfB in der Bundesliga in die Top 5 oder 6. Ich habe auf jeden Fall zwei Top-Vereine in der Hinterhand.» Interview: Elmar Dreher, dpa [VfB Stuttgart]: Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart
 |