Dabei hatte Edson Braafheid (3.) mit seiner Flanke, die Girondins- Torwart Cedric Carrasso an die Latte lenkte, schon früh das Startsignal zu mehr Angriffselan der Bayern gesetzt. Gefahr kam aber nur bei ruhenden Bällen auf: In der 32. Minute parierte Carrasso einen Freistoß von Bastian Schweinsteiger aus 20 Metern prächtig. Im Anschluss hatte Miroslav Klose Pech: Sein Schuss aus kurzer Entfernung wehrte Michael Ciani den Ball kurz vor der Linie mit der Hand ab. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Pedro Proença blieb aus. Mit ihrer ersten gefährlichen Aktion gingen die Franzosen in Führung: Ein Freistoß des Brasilianers Wendel segelte in den Bayern- Strafraum, Gourcuff stahl sich hinter Münchens Kapitän Mark van Bommel weg und köpfte ein. Torwart Butt sah dabei ebenfalls unglücklich aus. Die Quittung für die Gastgeber zur Pause: Ein gellendes Pfeifkonzert der Zuschauer. Van Gaal reagierte. Robben kam zur zweiten Halbzeit für den harmlosen Klose - und mit ihm mehr Schwung und Tempo. Endlich bäumte sich der Rekordmeister auf, während Girondins nur noch das Ergebnis verwaltete. So erspielten sich die Münchener mehr und mehr Chancen: Nach Pass von Schweinsteiger vergab der einstige 100-Prozent-Knipser Luca Toni (47.) freistehend die Möglichkeit zum Ausgleich. Kurze Zeit später wurde van Bommel (53.) nach Pass von Robben im letzten Moment von Ciani geblockt. Robben (62.) selbst und der kurz zuvor eingewechselte Nationalstürmer Mario Gomez vergaben innerhalb von einer Minute beste Gelegenheiten. Doch es blieb nur ein Strohfeuer. Den Bayern fiel nichts mehr ein. Charmakh erhöhte die Bayern-Pleite noch.
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