München (dpa) - 14.09.2009, 11:59 Uhr
Die Champions League ist bei seiner 18. Auflage zum Milliardenspiel geworden. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) rechnet für die Saison 2009/10 mit Brutto-Erlösen aus der Vermarktung der Königsklasse von rund 1,09 Milliarden Euro.
Dem Bundesliga-Trio VfL Wolfsburg, Bayern München und VfB Stuttgart ist ebenso wie den weiteren 29 Vorrunden-Teilnehmern eine Einnahme in zweistelliger Millionenhöhe garantiert.
Eine neuerliche Erhöhung des Startgeldes beschert den Vereinen schon in der Gruppenphase mindestens 7,1 Millionen Euro an Prämien. Dazu gibt es in den sechs Vorrundenpartien 800 000 Euro pro Sieg und 400 000 Euro für ein Unentschieden. Die 16 Achtelfinalisten erhalten drei Millionen Euro, im Viertelfinale fließen 3,3 Millionen. Die vier Halbfinalisten kassieren je vier Millionen. Den Jackpot von neun Millionen Euro gibt es beim Finale am 22. Mai 2010 in Madrid für den Champions-League-Sieger, der unterlegene Finalist darf sich mit 5,2 Millionen Euro trösten. Die Höchstsumme, die über Prämien zu erlösen ist, beträgt 31,2 Millionen Euro.
Zusätzlich zu den Prämien kommen Zahlungen aus dem sogenannten Marktpool, der nach UEFA-Angaben 337,8 Millionen beträgt. Der deutsche Topf ist mit rund 38 Millionen Euro gefüllt. Er wird erfolgsabhängig an Wolfsburg, Bayern und Stuttgart ausgezahlt. Eine Hälfte richtet sich nach der Platzierung in der letzten Bundesliga- Saison. Wolfsburg erhält als Meister etwa 8,55 Millionen, Bayern als Vizemeister 6,65 Millionen und Stuttgart als Dritter 3,8 Millionen.