Nach Champions-League-Einzug: VfB will noch kaufen
Stuttgart (dpa) - 27.08.2009, 15:05 Uhr
Heldt kann durch den Einzug in die Champions League mit neuen Millionen planen.
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart setzt nach dem Einzug in die Gruppenphase Champions League alles daran, bis zum Transferschluss am 31. August noch einen Mittelfeld-Spieler zu verpflichten. «Wir werden Gespräche, die wir schon begonnen haben, intensivieren und schauen, ob wir bis Montag noch etwas hinkriegen», sagte VfB-Sportvorstand Horst Heldt, nachdem sich die Schwaben mit dem 0:0 im Play-Off-Rückspiel gegen den rumänischen Vizemeister FC Timisoara (Hinspiel 2:0) garantierte Einnahmen von rund 15 Millionen Euro gesichert hatten. «Es gibt ein paar Spieler, die wir uns ausgeguckt haben. Diese Dinge prüfen wir jetzt und arbeiten sie ab. Dass wir jetzt Klarheit haben, gibt uns mehr Freiheiten.» Interesse sollen die Schwaben nach unterschiedlichen Medienberichten an dem bei Juventus Turin unter Vertrag stehenden Ex-Schalker Christian Poulsen haben. Das Fachmagazin «kicker» berichtete, der VfB habe eine Anfrage für den Dänen gestartet, «Juve» wolle den 29-Jährigen jedoch nicht abgeben. Zudem kursieren die Namen des Schweden Rasmus Elm von Kalmar FF und des Belgiers Gaby Mudingayi vom FC Bologna. Heldt kommentierte die Spekulationen wie gewohnt nicht.
Durch den monatelangen Ausfall von Martin Lanig (Kreuzbandriss) sehen sich die Stuttgarter auf der wichtigen «Sechser»-Position mit Thomas Hitzlsperger und Sami Khedira nicht ausreichend für die Dreifach-Belastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League gewappnet. Infrage kommen laut Heldt aber auch Kandidaten, die erst in der Rückrunde für den VfB in der Champions League spielberechtigt wären, weil sie in dieser Saison bereits einen internationalen Einsatz absolviert haben. «Das Anforderungsprofil ist einfach, dass er gut ist», sagte Heldt. «Die Hausaufgaben werden in der Bundesliga gemacht. Und in der Bundesliga und dem DFB-Pokal haben wir so viele Spiele, dass wir dort auch eine sehr, sehr gute Mannschaft brauchen. Denn wir wollen in allen drei Wettbewerben so lange wie möglich dabei sein.»
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