Nach dem Aus seiner Celtics in der Champions- League-Qualifikation traut Glasgows Coach Tony Mowbray nun dem FC Arsenal den ganz großen Wurf in der «Königsklasse» zu.
«Ich glaube wirklich, dass Arsenal die Champions League gewinnen kann», sagte Mowbray nach der 1:3-Playoff-Niederlage der Schotten in London. Bereits das Hinspiel hatten die «Gunners» bei den Celtics mit dem deutschen Fußball-Nationalspieler Andreas Hinkel mit 2:0 gewonnen. «Wir sind im Moment nicht in der Lage, mit den großen englischen Clubs mitzuhalten, die Jahr ein, Jahr aus die Halbfinals erreichen», sagte Mowbray.
Während die Londoner zum zwölften Mal in Serie um Europas Fußballkrone mitspielen, muss Celtic nach drei Champions-League-Teilnahmen nacheinander mit der weniger lukrativen Europa League vorlieb nehmen. Schottland wird in Europas «Königsklasse» nun von Meister Glasgow Rangers vertreten. «Ich erwarte, dass wir uns in der Europa League sehr gut schlagen», sagte Hinkel-Coach Mowbray.
Für viel Diskussionsstoff sorgte auch noch nach dem Spiel der Elfmeter zum 1:0 für Arsenal. Eduardo, der den Strafstoß selbst verwandelte, war im Strafraum zu Fall gekommen. Die Glasgower warfen Eduardo Schauspielerei vor. Celtic-Torschütze Massimo Donati und auch der Vorsitzende des schottischen Fußballverbandes, Gordon Smith, forderten gar eine UEFA-Sperre. Nach Informationen des englischen Senders BBC hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) angekündigt, den Vorfall zu untersuchen.