München (dpa) - 20.03.2009, 14:18 Uhr

FC Bayern München Fanartikel
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Vom amtierenden Champions-League-Sieger FC Barcelona wechselte Mark van Bommel im Sommer 2006 zum FC Bayern München, jetzt kommt es zum brisanten Wiedersehen.
«Das ist für mich ein ganz spezielles Spiel», gestand der Bayern-Kapitän, der den scheinbar übermächtigen Ex-Club «lieber nicht» schon im Viertelfinale bekommen hätte. 18-mal spanischer Meister, 24-mal Pokalsieger und insgesamt neunmal Gewinner von europäischen Trophäen; der FC Barcelona ist mit seinen zahlreichen Superstars neben dem FC Liverpool das wohl schwerste Los, das die Münchner im Viertelfinale erwischen konnten.
Seit Jahren gilt das spielerische Auftreten des Clubs mit über 160 000 Mitgliedern als Musterbeispiel für modernen Fußball. «Das ist die beste Mannschaft, die es in Europa zur Zeit gibt», schwärmte jüngst der 90er-Weltmeister Andreas Brehme vom Team des ehemaligen Kapitäns und heutigen Trainers Josep Guardiola. Im heimischen Camp Nou, das mit knapp 100 000 Zuschauern größte Stadion in Europa, spielen die katalanischen Künstler um Lionel Messi jeden Gegner an die Wand. «Unser Ziel vor 100 000 Zuschauern im Camp Nou muss sein, nicht oder zumindest nicht hoch zu verlieren», warnte van Bommel für das Hinspiel am 8. April gegen den spanischen Tabellenführer.
An guten Tagen - und die hat «Barca» oft genug - kann jede Mannschaft zu Hause abgeschossen werden. Im Achtelfinale bekam Bayerns Gruppengegner Olympia Lyon beim 5:2 die ganze Angriffswucht des Ausnahmeteams zu spüren. Schwächen hat die Mannschaft praktisch keine - von Position eins bis elf ist das Team topbesetzt.
Der in der Form seines Lebens spielende Argentinier Messi ist im Star-Ensemble bei weitem nicht allein. Samuel Eto'o oder Thierry Henry wirbeln mit dem Dribbelwunder im Angriff. Im Mittelfeld ziehen die spanischen Europameister Xavi und Andrés Iniesta die Fäden. Und auch die Defensivabteilung kann dichthalten. Jürgen Klinsmann wollte sich mit den «Großen» in Europa messen, jetzt hat er vielleicht den Größten erwischt.