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Bayern möglicher Spielverderber für Schalke & Co.

München (dpa) - 01.04.2007, 11:31 Uhr

Die Spieler vom FC Bayern München jubeln den Fans zu.
Die Spieler vom FC Bayern München jubeln den Fans zu.
 
 

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Beim Vierkampf in der Fußball-Bundesliga zwischen Schalke 04, Werder Bremen, VfB Stuttgart und Bayern München geht es nicht nur um den Meistertitel, sondern auch um die Teilnahme an der lukrativen Champions League.

Und dabei könnten die Bayern als möglicher Champions-League-Sieger zum Spielverderber für die drei Mitkonkurrenten werden, selbst wenn sie auch am Saisonende nur den vierten Tabellenplatz belegen sollten.

Das Reglement der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für die Teilnahme an der Champions League ist eindeutig. In Artikel 1 heißt es: «Der Titelhalter der UEFA Champions League ist für die Gruppenphase automatisch qualifiziert, auch wenn er sich über seine Platzierung in der nationalen Meisterschaft nicht für diesen Wettbewerb qualifiziert hat.» Allerdings erhöht sich nicht das nationale Startplatz-Kontingent des Landes des Champions-League-Siegers. Deutschland bliebe auch bei einem Bayern-Erfolg bei drei Champions-League-Startern.

 

Konsequenz: Würde Bayern in der Bundesliga Platz vier belegen und sich damit nur für den UEFA-Pokal qualifizieren, aber gleichzeitig die Champions League gewinnen, müsste der Tabellendritte (derzeit Stuttgart) im UEFA-Cup starten und der Vizemeister (derzeit Bremen) in die Qualifikation zur Champions League. Der neue deutsche Meister wäre weiterhin automatisch qualifiziert. Würden die Bayern Dritter und holten den Champions-League-Pokal, müsste der Vizemeister ebenfalls in die Qualifikation.

Diese Regelung wurde nach dem Champions-League-Sieg des FC Liverpool im Jahr 2005 eingeführt. Der Traditionsclub war in der englischen Premier League nicht unter den besten Vier gelandet und hätte nach der alten Regelung in der folgenden Saison nicht in der «Königsklasse» antreten dürfen. Mit der «Lex Liverpool» änderte die UEFA ihr Reglement.


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