Mailand (dpa) - 15.03.2007, 13:19 Uhr
Die Clubs sehen die Sperren für die Faustschläge als Ohrfeige an.
Wie der FC Valencia hat auch Inter Mailand mit Unverständnis auf die harte Bestrafung seiner Spieler durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) reagiert und einen Einspruch angekündigt.
«Dies ist weniger ein Urteil als eine Ohrfeige», klagte Inter-Präsident Massimo Moratti. Die UEFA hatte eine Woche nach der Massenschlägerei beim Champions-League-Spiel Valencia gegen Inter Mailand neben dem Valencia-Spieler David Navarro, der wegen sein Faustschlages ins Gesicht des Mailänders Nicola Burdisso für sieben Monate gesperrt wurde, auch vier Inter-Spieler mit langen Sperren belegt: Nicolas Burdisso und Douglas Maicon bekamen sechs, Ivan Cordoba drei und Julio Ricardo Cruz zwei Spiele Sperre. Auf Valencias Seite wurde darüber hinaus Carlos Marchena für vier Spiele gesperrt.