Zürichs Trainer Lucien Favre war mit dem Spielverlauf nicht unzufrieden: «Wir haben sehr gut begonnen und ein frühes Tor erzielt. Nach dem 2:0 haben wir die Konzentration verloren und sind dafür bestraft worden. In der zweiten Hälfte waren wir bei Elf gegen Zehn zu ungeduldig. Daher war es für Salzburg einfach, zu verteidigen.» Die Salzburger hoffen nun auf das Rückspiel in einer Woche. «Die Mannschaft muss aus den heutigen Fehlern, und das waren einige, lernen. Aber ich glaube an uns, wir müssen zu Hause zu Null gewinnen», sagte Matthäus. Und Torschütze Vonlanthen prophezeite: «Mein Tor könnte ein sehr wichtiges gewesen sein.» Die heimische Presse jedenfalls ist sich bewusst, dass es für das Star-Ensemble eng werden könnte. «Salzburg brauchte für das 1:2 alles Glück dieser Welt» titelte die «Kronenzeitung» am Donnerstag. «Das Glück hielt Salzburg im Rennen», meinte auch der «Kurier». Und die «Salzburger Nachrichten» konstatierten gar: «Die schnellen und spielfreudigen Züricher ließen die Bullen oft alt aussehen. Der erste internationale Auftritt der Bullen ging daher daneben.»
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