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Pressestimmen zum Champions League-Finale

18.05.2006, 12:06 Uhr

Die Spieler des FC Barcelona feiern ihren Sieg im Finale der Champions League.
Die Spieler des FC Barcelona feiern ihren Sieg im Finale der Champions League.

England: «The Independent»: «Dank Lehmann hat Arsenal überhaupt dieses Finale erreicht, aber gestern Abend lief es dann umgekehrt: Das Foul an Et'o setzte dem überraschend guten Auftakt ein abruptes Ende.»

«The Sun»: «Falls Henry wirklich zu Barcelona wechselt, würde das für Wenger nach der Niederlage noch einen draufsetzen. Der Feldverweis von Lehmann diktierte den weiteren Verlauf des Spieles, danach fing das große Zittern an und alles fiel auseinander.»

«Daily Mirror»: «Ein Märchen ohne Happy-End. Trotz einiger Ungerechtigkeiten, die Arsenal hinnehmen musste: Am Ende hat doch das bessere Team gewonnen.»

«Daily Mail»: «Lehmann ruiniert den Traum. Trotzdem hat Arsenal mutig und kreativ gespielt. Das Schicksal hat jedoch entschieden, dass Barcelona ein neues Kapitel in der europäischen Fußball- Geschichte schreibt.»

«The Times»: «Die Miserablen. Es ist eben eine einfache Rechnung: Eine frühe 1:0 Führung gegen Barcelona kann man nicht ewig halten. Nach dem Ausgleich war bei Arsenal die Luft raus.»


Spanien:

«El País»: «Der siebte Himmel ist in Paris.»

«El Periódico»: «Der Glaube an sich selbst trägt den FC Barcelona zum Sieg.»

«El Mundo»: «Iniesta brachte die Wende für das Spiel, Larsson für das Ergebnis.»

«Sport»: «Es hat sich gelohnt, 14 Jahre auf Barças zweiten Europacupsieg zu warten.»

«El Mundo Deportivo»: «Eto'o und Belletti gingen mit ihren Treffern in die Fußball-Geschichte ein. Die eigentlich entscheidenden Spieler waren jedoch Victor Valdés und Henrik Larsson. - Für den Schiedsrichter war das Finale eine Nummer zu groß. Er war seiner Aufgabe nicht gewachsen.»

«Marca»: «Dream Team II - Mit seinem zweiten Titelgewinn bewies der FC Barcelona ein weiteres Mal, dass er das beste Team der Welt hat.»

«As»: «Spanien gegen Europa 2:0 - Nach dem UEFA-Cupsieg des FC Sevilla gewann mit dem FC Barcelona auch ein spanischer Club die Champions League. - Vielleicht hätten wir ein schöneres Finale verdient gehabt. Aber die bessere Mannschaft hat gewonnen. Der Schiedsrichter brachte einiges durcheinander, als er in der Schlüsselszene die Vorteilsregel nicht gelten ließ.»

Italien:

«Il Messaggero»: «Aufregendes Endspiel in Paris. Als schon alles verloren schien, als die Energie auf ein kleines Flämmchen reduziert schien, holte Barcelona noch einmal die letzten Kräfte hervor.»

«Corriere della Sera»: «Barcelona ist der König Europas. - Fast 1000 Minuten haben nicht ausgereicht. Nach 995 Minuten, in denen das Team in der Champions League ungeschlagen blieb, musste Arsenal sich den Toren und dem Schicksal geschlagen geben.»

«La Repubblica»: Rijkaards Team ist die Mannschaft des Jahres. - Aber es war nicht der Triumph Ronaldinhos, sondern der Sieg eines ganzen Chores, mit Larsson als Grundlage, einem halben Arbeiter unter vielen Künstlern.»

Schweiz:

«Blick»: «Hauge hätte das Tor geben und Lehmann maximal Gelb zeigen müssen. Für Lehmann war es der schwärzeste Tag in seiner Karriere. Und sein Ersatzmann, der Spanier Manuel Almunia, machte seinen Landsleuten einen Gefallen. Bellettis Siegestor war haltbar.»

«Neue Zürcher Zeitung»: «Der 34-jährige Schwede Larsson, vor kurzem wegen seiner Verdienste mit Celtic Glasgow von der Queen zum Member of the British Empire ernannt und in der 61. Minute eingewechselt, rettete Barça - nicht mit Treffern, wie er das in seiner langen Laufbahn so oft getan hatte, sondern mit zwei genialen Ideen, zwei Pässen, die das Spiel drehten.»

«Tages-Anzeiger»: «Barcelonas späte Wende zum großen Glück. Die beste Mannschaft Europas krönte sich im regennassen Paris gleich selbst. Leicht gefallen war ihr das aber nicht. Terje Hauge, der norwegische Schiedsrichter, hatte andere Ideen. Er aberkannte den Treffer und zeigte Lehmann die Rote Karte. Richtig wäre gewesen: Vorteil, Tor und Verwarnung für Arsenals Goalie.»

Schweden:

«Svenska Dagbladet»: «Zwei Vorlagen von Larsson hieven Barcelona auf Europas Fußball-Thron. Von einem solchen Ende seiner Karriere in Barcelona hätte Larsson nicht einmal zu träumen gewagt.»

«Dagens Nyheter»: «Henke kam ins Spiel und drehte ein dramatisches Finale. Was für eine wundervolle Art, seine Karriere abzuschließen.»

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