Der vorzeitige Einzug ins Achtelfinale der Champions League macht sich für den FC Bayern auch finanziell bezahlt.
Inklusive der drei Millionen Euro für das Erreichen der ersten K.o.-Runde hat der deutsche Fußball-Rekordmeister in dieser Saison in der Königsklasse bereits 15,9 Millionen Euro allein an UEFA-Prämien verdient. Hinzu kommen Gelder aus dem sogenannten Marktpool sowie die Zuschauereinnahmen aus den nun mindestens vier Heimspielen. Die Gesamteinnahmen in der Königsklasse werden sich in der laufenden Spielzeit damit schon jetzt auf deutlich über 30 Millionen Euro summieren.
Die 15,9 Millionen Euro an bisherigen Prämienleistungen der UEFA setzen sich zusammen aus 2,1 Millionen Euro für die erfolgreiche Qualifikation gegen den FC Zürich. Dazu kommen 7,2 Millionen Euro als Startgeld in der Gruppenphase sowie 3,6 Millionen an Prämien für bislang vier Siege (je 800 000 Euro) und ein Unentschieden (400 000) in der Vorrunde. Dazu kommen drei Millionen für das Achtelfinale. Um weitere 800 000 Euro geht es im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel am 7. Dezember bei Manchester City.
In der vergangenen Saison, als die Bayern im Achtelfinale gegen Inter Mailand ausschieden, kassierten sie aus den Geldtöpfen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) insgesamt 32,562 Millionen Euro. Dabei machte der Anteil des Marktpools 18,362 Millionen aus. Der Betrag war auch deshalb so hoch, weil die Münchner in der vergangenen Saison als deutscher Meister an der Königsklasse teilnahmen. Als Bundesligadritter der letzten Saison wird der Marktpool-Betrag dieses Mal geringer ausfallen.