Schließlich hat der deutsche Vizemeister keine der letzten sieben Europacup-Partien gegen iberische Teams gewonnen und von insgesamt 23 Spielen nur sechs für sich entschieden. «Valencia ist eine große Hausnummer. Trotz FC Barcelona und Real Madrid spielt es in Spanien eine gute Rolle», sagte Völler über den Tabellenvierten der Primera Division und forderte: «Wir müssen unser komplettes Potenzial abrufen.» Beim 2:2 in Gladbach gelang dies am vergangenen Samstag gerade mal die erste halbe Stunde. «Wir müssen gegen Valencia einiges besser machen», meinte Bayer-Profi Hanno Balitsch. Gegen den FC Valencia will Dutt die Rotation in Grenzen halten, sicher ist aber, dass Ömer Toprak nach einer auskurierten Grippe wieder in die Innenverteidigung zurückkehrt. «Wir sind Gruppenzweiter und wollen den Rang verteidigen», sagte der Deutsch-Türke. Ein Fragezeichen steht einmal mehr hinter Mittelfeldstar Michael Ballack, der in Gladbach trotz guter Leistung nach einer Stunde ausgewechselt wurde. Dutt, nach einem Einsatz von ihm befragt, antwortete: «In einem Champions-League-Spiel ist Erfahrung gefragt - wenn die Spieler bei Kräften sind.» Unterdessen äußerte sich der 35-jährige Ex-Nationalspieler zurückhaltend über die Erfolgschancen gegen Valencia. «Wir haben den Anspruch, den zweiten Platz zu verteidigen, doch Valencia ist im Vorteil», meinte Ballack in einem Interview mit der Internetseite des europäischen Verbandes UEFA. «Auf dem Papier sind sie besser, sie sind Stammgast in der Champions League und viel konstanter.» Nach der einkalkulierten Niederlage beim derzeitigen Tabellenführer der Gruppe E, dem FC Chelsea (0:2), und dem Pflichtsieg gegen den KRC Genk (2:0) geht es nun um das Überwintern in der europäischen Premiumklasse. «Drei Punkte sind Pflicht, dann ein Remis in Valencia. Das wäre perfekt», sagte Gonzalo Castro, der nach seinem Platzverweis in der Bundesliga für ein Spiel gesperrt wurde.
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