Prominente Kollegen versagten «Mou» bei seinem «Kreuzzug» gegen Barcelona indes ihre Unterstützung. Carlo Ancelotti, Trainer des früheren Mourinho-Clubs FC Chelsea, erklärte: «Ich glaube an keine Verschwörung, im Fußball kann es auch Fehlentscheidungen geben». Arsenal-Coach Arséne Wenger befand: «Barcelona hatte diese Saison vielleicht bei einigen Entscheidungen Glück, aber das passiert.» Im Internet forderten sogar viele Real-Fans, Mourinho müsse endlich «gestoppt» werden. Und der Präsident des Spanischen Olympischen Komitees (COE), Alejandro Blanco, klagte: «Mourinho hat alle Werte des Vereins (Real) über Bord geworfen». Die Pressekonferenz des Trainers nach dem Spiel sei «grotesk» gewesen. Auch wenn das Halbfinale zugunsten von Lionel Messis Team entschieden scheint, droht im Rückspiel am kommenden Dienstag erneut ein hitziger «Chaos-Clásico». Mourinho wird die Partie nicht von der Bank verfolgen, nachdem er von Schiedsrichter Stark im Hinspiel auf die Tribüne verwiesen worden war. Weiteres Öl ins Feuer goss Real-Stürmer Emmanuel Adebayor. Die spanischen Medien veröffentlichten am Freitag ein Interview des Togolesen mit dem britischen Fernsehen, bei dem Adebayor klagt: «Die Barça-Spieler werfen sich zu Boden und heulen wie die Babys». Die Zeitung «Público» fürchtet: «Das Klima wird kriegerisch».
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