Gefährlich kann aber auch sein, den in auf der Insel so gut wie unbekannten Gegner Schalke 04 zu unterschätzen. Uniteds Bilanz gegen Bundesliga-Clubs in den Champions-League-K.o-Runden ist abgesehen vom 2:1-Finalsieg gegen Bayern München im Mai 1999 auffallend schlecht. In vier Begegnungen (gegen Dortmund, Leverkusen und zweimal gegen Bayern) schied Englands Rekordmeister viermal aus. «Wir müssen aufpassen, denn deutsche Mannschaften zeichnen sich immer durch große Widerstandskraft und großen Willen aus, das wird am Dienstag nicht anders sein», sagte der 69 Jahre alte Ferguson. «Wir sind aber erfahrener als vor ein paar Jahren und unsere Bilanz in Auswärtsspielen ist hervorragend.» In der Tat verlor United von den vergangenen 22 Europapokalspielen auf fremdem Platz nur eine einzige Partie. Das war vor gut zwölf Monaten beim 1:2 in München. Ferguson warnte vor Schalkes Torjäger («Raúl ist Raúl, wir müssen im letzten Drittel des Spielfelds aufpassen»), zeigte sich jedoch insgesamt gewohnt optimistisch: «Bis auf Owen Hargreaves und Darren Fletcher sind alle Mann fit, und wir sind gut drauf. Ich genieße diese kritische Phase in der Saison, wenn die großen Spiele nicht abreißen und man kaum Zeit hat, sich zwischendurch zu erholen.» Auch den verletzungsbedingten Last-Minute-Ausfall des Bulgaren Dimitar Berbatow kann «Fergie» gut verkraften. Die elf Profis seiner designierten Startformation können zusammen mehr als 600 Länderspiele aufweisen. Torhüter Edwin van der Sar und Ryan Giggs haben die Champions League sogar schon zweimal gewonnen.
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