Theofanis Gekas hat sich in der Fußball-Bundesliga längst den Ruf eines torgefährlichen Stürmers erarbeitet. Mit seiner momentanen Erfolgsserie erstaunt der Grieche aber sogar seinen aktuellen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt.
«Wir haben ihn als Torjäger geholt, und er hat das bislang eindrucksvoll gelöst. Das ist für uns alle überraschend», sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen nach dem 3:0 beim 1. FC Kaiserslautern.
Mit seinen Saisontreffern sechs und sieben schoss der als lauffaul verschriene Gekas die Hessen fast im Alleingang zum Sieg und sich selbst an die Spitze der Torschützenliste. Für den 31-Jährigen, der vor wenigen Wochen nach 51 Länderspielen seinen Rücktritt aus der griechischen Nationalmannschaft erklärt hatte, ist dies jedoch Nebensache. «Ich habe mir keine bestimmte Anzahl von Toren als Ziel gesetzt. Ich will nur der Mannschaft helfen», sagte Gekas, der sich bei Interviews von seinem Landsmann Ioannis Amanatidis dolmetschen lässt.
Nach den Stationen VfL Bochum, Bayer Leverkusen und Hertha BSC wechselte Gekas im Sommer für 1 Million Euro nach Frankfurt, wo er sich schnell eingelebt hat. Trainer Michael Skibbe weiß, was er an dem Neuzugang hat: «Er ist ein unglaubliches Schlitzohr vor dem Tor.»