Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Trainer Dieter Hecking vom 1. FC Nürnberg zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt.
Der «Club»-Coach war im Bundesligaspiel am 11. September beim Hamburger SV (1:1) von Schiedsrichter Markus Wingenbach auf die Tribüne geschickt worden, weil er nach Ansicht des Unparteiischen eine Rudelbildung ausgelöst hatte.
Vor einem Einwurf für den HSV hatte Hecking am Spielfeldrand den Ball leicht weggekickt und die Hausherren so in Rage gebracht. Der DFB hatte für das Vergehen Heckings zunächst eine Geldstrafe von 4000 Euro festgesetzt, gegen die der FCN Einspruch einlegte und letztlich eine Reduzierung um 1000 Euro erreichte.
Hecking wird den Betrag zweckgebunden einer guten Sache zukommen lassen: «Wir haben die Strafe nur anerkannt, weil der DFB akzeptiert hat, dass Dieter Hecking den Betrag der Robert-Enke-Stiftung spenden kann», kommentierte Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader das gefällte Urteil.