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Der 4. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - 17.09.2010, 15:05 Uhr

Bayerns Trainer Louis van Gaal hofft auf einen zünftigen Erfolg zum Start des Oktoberfestes.
Bayerns Trainer Louis van Gaal hofft auf einen zünftigen Erfolg zum Start des Oktoberfestes.

Der 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet am Freitag mit der Partie Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg. Die übrigen Paarungen im überblick:

Bayern München - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

Bayern will zum Oktoberfest-Start Köln «kräftig einschenken». Allerdings haben die Münchner gegen Köln in der 2005 eröffneten Allianz-Arena noch nie gewonnen. Der in der Champions League gesperrte Ribery kehrt in die Mannschaft zurück. Den am Mittwoch enttäuschenden Olic könnte Klose ersetzen. Den Kölnern fehlt diesmal noch der gesperrte Mohamad. Novakovic muss wieder auf die Ersatzbank, weil Soldo auf Podolski als einzige Sturmspitze setzt. (Heimbilanz: 18-12-9, 81:50 Tore)

Werder Bremen - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Mainzer wollen auch in Bremen ihren Höhenflug fortsetzen und peilen mit dem saisonübergreifend neunten Spiel ohne Niederlage einen Vereinsrekord an. «Die Trauben hängen hoch, es gilt, gestellte Aufgaben zu erfüllen», sagte FSV-Coach Tuchel, dessen Team jedoch noch nie in Bremen siegte. Den Norddeutschen fehlt in Naldo (Knie) und Mertesacker (Augenhöhlenbruch) weiterhin die komplette Innenverteidigung sowie Torjäger Pizarro (Oberschenkel). (Heimbilanz: 3-1-0, 9:2 Tore)


VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Der Meister von 2007 steht nach drei Niederlagen in Serie unter Druck und es droht den Schwaben die 500. Niederlage in der Liga- Geschichte. Doch in den vergangenen 15 Jahren verlor der VfB nur ein Spiel gegen Mönchengladbach. Kapitän Delpierre steht nach viermonatiger Verletzungspause vor seinem Comeback. Den Gästen fehlen Camargo, Matmour, Jaures und Jantschke. Dafür ist Marx ist nach überstandener Oberschenkelzerrung wieder einsatzbereit. (Heimbilanz: 21-10-9, 87:41 Tore)

VfL Wolfsburg - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Verkehrte Welt in Niedersachsen: Der Abstiegskandidat 96 kommt umgeschlagen und mit breiter Brust zum Derby gegen den Europacup- Aspiranten. Der VfL steckt mit null Punkten aus drei Spielen in der Krise. Coach McClaren kehrt zur Doppelspitze mit Grafite/Dzeko zurück. Hannover hat Abwehrsorgen, muss den verletzten Haggui und den gesperrten Pogatetz ersetzen. Als Ersatz steht Youngster Burmeister bereit. Wolfsburg vertraut der Serie: Zuletzt gab es fünf Derbysiege. (Heimbilanz: 7-0-1, 16:9 Tore)

1. FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

Beide Mannschaften treffen in der Bundesliga erstmals aufeinander. Tabellenführer Hoffenheim will nach drei Siegen auch auf dem Betzenberg bestehen und setzt vor allem auf dem erstarkten Vorsah als Abwehrturm. Angeschlagen ist Außenverteidiger Compper (Rücken). Kaiserslautern hat nur eines der vergangenen 13 Heimspiele verloren. Simunek (Bauchmuskelzerrung) fehlt dem Aufsteiger, dafür ist der zuletzt gesperrte Ilicevic wieder dabei. (Heimbilanz: 0-0-0, 0:0 Tore)

FC St. Pauli - Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr)

Im ersten Bundesliga-Stadtderby am Millerntor will St. Pauli den ersten Sieg seit 33 Jahren gegen den HSV überhaupt holen. Hoffnungen auf sein Debüt macht sich Stürmer Asamoah. Nicht mit von der Partie ist Torhüter Hain (Fingerbruch). Der Ex-Kölner Kessler wird ihn erneut vertreten. Vor seinem 400. Bundesliga-Einsatz steht HSV- Keeper Rost. Trainer Veh kann personell aus dem Vollen schöpfen, wird Petric und Trochowski vermutlich aber erneut draußen lassen. (Heimbilanz: 0-3-4, 6:14 Tore)

FC Schalke 04 - Borussia Dortmund (Sonntag, 17.30 Uhr)

Der 136. Revier-Klassiker birgt viel Brisanz - vor allem für die bislang noch sieglosen Schalker. Auch im Europapokal konnten sich die «Knappen» nicht rehabilitieren, der BVB dagegen siegte. Der angeschlagene Ex-Dortmunder Metzelder (126 Spiele) wird sein erstes Derby in Diensten der Schalker nur als Zuschauer erleben. Auch Kapitän Kehl ist verletzt. Die letzten sechs Duelle gewann Schalke. Klopp wartet als BVB-Trainer noch auf seinen ersten Derby-Sieg. (Heimbilanz: 17-12-9, 68:48 Tore)

Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Leverkusen muss wieder auf Ballack verzichten, auch Castro ist angeschlagen und Kapitän Rolfes gibt nach langer Verletzungspause sein Comeback «nur» bei der U 23. Der gegen Trondheim pausierende Kießling könnte neben dem dreifachen Europa-League-Torschützen Helmes stürmen. Die Nürnberger streben auch ohne den verletzten Torjäger Bunjaku ihren ersten Saisonsieg an. Für den Schweizer Nationalspieler rückt Frantz ins Team. Es ist Heckings 125. Ligaspiel als Trainer. (Heimbilanz: 13-6-2, 46:15 Tore)

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