Kurz vor der Pause meldete sich dann erstmals der bis dahin nicht in Erscheinung getretene van Nistelrooy zu Wort. Der Doppeltorschütze vom 2:1-Auftaktsieg gegen Schalke 04 schoss aus 18 Metern über das Tor. Auf der Gegenseite hatte Meier in der Nachspielzeit das 2:0 für die Gastgeber auf dem Fuß, vergab jedoch allein vor Rost. Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel gehörte den Gästen, doch van Nistelrooy zielte zu hoch. Praktisch im Gegenzug musste Rost bei einem Schuss von Altintop energisch zupacken. Der HSV investierte jetzt wesentlich mehr und verstärkte den Druck. Mathijsen belohnte die Bemühungen nach einem Eckball von Ze Roberto per Kopfball. Danach suchten beide Teams die Entscheidung. Fährmann bewahrte die Eintracht gegen den immer stärker werdenden van Nistelrooy (69.) vor einem Rückstand. Zwei Minuten später rückte Rost in den Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Caio aus 30 Metern und den Nachschuss von Amanatidis bravourös abwehrte. Zum Matchwinner avancierte dann van Nistelrooy, der den Ball nach einer Ecke per Kopf im Netz versenkte. «Ich weiß gar nicht, wie ich das gemacht habe», sagte der Torschütze. «Wenn man ihn einmal allein lässt, macht er das Ding eiskalt», lobte sogar Ochs. Und Skibbe kritisierte: «Das zweite Gegentor hat mich geärgert. Da muss man aggressiver verteidigen.» Der Treffer von Guerrero kurz vor Schluss war dann nur noch Zugabe.
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