Teams unter Druck - Diego und Wesley im Blickpunkt
Düsseldorf (dpa) - 27.08.2010, 12:40 Uhr
Werder Bremen holte den Brasilianer Wesley in die Bundesliga.
Diego ist wieder da, Wesley steht vor dem Debüt - kurz vor Ende der Transferperiode am 31. August ist das Personalkarussell in der Fußball-Bundesliga noch einmal kräftig in Schwung gekommen. Dabei hat sich der VfL Wolfsburg, der fast 38 Millionen Euro in neue Profis investiert hat, in dem brasilianischen Spielmacher Diego von Juventus Turin seinen Wunschspieler geangelt. Der ehemalige Bremer könnte bereits im Spiel gegen den FSV Mainz 05 am 28. August sein Liga-Comeback feiern. «Vom Zeitablauf wäre ein Einsatz möglich», sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß. Damit unterstrich der Meister von 2009 seine Ambitionen auf weitere Titel. Nach der Auftaktniederlage bei Bayern München wollen sich die «Wölfe» vor eigenem Publikum erfolgreich präsentieren. «Auch wenn die Partie bei den Bayern am Ende sehr enttäuschend für uns war, so war es doch toll für mich zu sehen, welchen Willen die Mannschaft nach der Pause entwickelt hat. Wenn wir diese Einstellung beibehalten können, dann da bin ich mir sicher wachsen wir zügig zusammen», sagte Wolfsburgs Coach Steve McClaren.
Werder Bremen kann nach dem Einzug in die Champions League seinem Publikum gegen den 1. FC Köln gleichfalls einen Neuzugang präsentieren: Den Brasilianer Wesley vom FC Santos. Trainer Thomas Schaaf ist überzeugt, dass der Neue seine Klasse unter Beweis stellen wird. «Wesley ist ein sehr interessanter Spieler. Ich gehe davon aus, dass er sich schnell mit seinen Partnern verstehen und seine Qualitäten ausspielen wird», sagte der Bremer Coach vor dem Duell mit den Kölnern, die ihre Auftaktbegegnung ebenfalls verloren hatten. Die Schlagerpartie des zweiten Spieltages steigt am Millerntor, das Kellerduell findet in Stuttgart statt. Der FC St. Pauli feiert sein erstes Bundesliga-Heimspiel nach dem Aufstieg mit der Empfehlung eines Auftaktsieges und trifft dabei auf Bremen-Bezwinger 1899 Hoffenheim. «Dass wir um die Spitze spielen, wird es diese Saison nicht mehr oft geben», meinte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski. Hoffenheim verzichtet noch auf Neuzugang Sebastian Rudy in der Startelf, hat aber die zuletzt angeschlagenen Marvin Compper und Vedad Ibisevic dabei. |