Mit Gelassenheit hat der VfB Stuttgart auf die verbalen Attacken von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß im Zusammenhang mit dem geplatzten Transfer von Piotr Trochowski reagiert.
«Es ging um den Transfer eines talentierten Nachwuchsspielers, der gut zu uns gepasst hätte. Aber um mehr auch nicht. Deswegen kann ich das Riesentheater nicht verstehen, das sich daraus entwickelt hat», teilte VfB-Sportdirektor Herbert Briem auf der Homepage der Schwaben mit.
Hoeneß hatte dem VfB Vertragsbruch vorgeworfen: «Die wollten pokern und haben am nächsten Tag plötzlich 500 000 Euro weniger geboten als abgemacht.» Den Vorwurf, der VfB habe eine Frist verstreichen lassen, wies Briem zurück. «Es wurde von Seiten der Bayern zu keiner Zeit eine Frist gesetzt, insofern konnten wir auch keine versäumen. Für uns gilt weiterhin, dass nicht der, der am Lautesten schreit, automatisch Recht hat.»
Grund für den geplatzten Transfer des 20 Jahre alten Mittelfeldspielers waren nach VfB-Angaben unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der Zahlungsmodalitäten. «Wir wollten die aus unserer Sicht viel zu hohen Forderungen der Bayern nicht erfüllen», sagte Briem.