WM-Torschützenkönig Thomas Müller erwartet einen Kampf auf Biegen und Brechen. «Man sollte vielleicht die großen Schienbeinschützer anziehen», sagte der Shootingstar der Vorsaison. FCK-Abwehrspieler Alexander Bugera bestätigte Müllers Vorahnungen: «Sowohl auf den Rängen als auch auf dem Platz wird es zur Sache gehen.» Die Pfälzer träumen von einem Coup und sehen sich durchaus nicht chancenlos. «Wenn man mit dem normalen Menschenverstand rangeht, sind wir natürlich krasser Außenseiter. Um zu gewinnen, müssen wir einen sau guten Tag erwischen. Wir wollen uns so präsentieren, dass eine Überraschung drin sein kann», meinte FCK-Coach Marco Kurz. Nach vierjähriger Abstinenz im Oberhaus fiebern die «Roten Teufel» der Fortsetzung des Bundesliga-Klassikers, der bereits seine 81. Auflage erlebt, entgegen. «Es kribbelt, die Mannschaft freut sich auf das erste Heimspiel vor heimischer Kulisse und dann auch noch gegen den FC Bayern. Das ganze Umfeld und auch die Spieler brennen auf das Duell mit dem Rekordmeister», beschrieb Kurz die Stimmung in der Pfalz. Das Fritz-Walter-Stadion wird mit 49 700 Zuschauern proppevoll sein, 130 000 Kartenbestellungen gingen beim Verein ein. Torhüter Tobias Sippel freut sich auf einen «Festtag», die Fans auf das «Spiel des Jahres» und Kurz auf «eine ganz normale Partie, die ich gewinnen möchte». Immerhin liegt der letzte FCK-Sieg über elf Jahre zurück. Kurz fordert daher: «Wir müssen mit viel Leidenschaft, Laufbereitschaft und Herz dagegenhalten.»
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