Klose (Vertrag bis 2011) hat Angebote aus England und Frankreich abgelehnt und will sich nach einer enttäuschenden Saison mit nur vier 90-Minuten-Einsätzen und drei Toren in der Bundesliga wieder in den Vordergrund spielen. Auch Gomez (Vertrag bis 2013) will sich im Hauen und Stechen um die Stammplätze nicht verstecken. «Ich weiß, dass ich die Qualitäten habe, und werde versuchen, Louis van Gaal im Training von mir zu überzeugen», kündigte Gomez kürzlich in der Münchner «Abendzeitung» kämpferisch an. An einen Abschied von München habe er nie gedacht, betonte der 25-Jährige. Das von München und Wolfsburg geplante Tauschgeschäft - Gomez zum VfL, Edin Dzeko zu den Bayern - scheiterte am Veto von Gomez. Mehr Einsätze im Bayern-Trikot für Gomez erhofft sich auch Bundestrainer Joachim Löw: «Ein Stürmer braucht Sicherheit, Wettkampf. Es bringt nichts, wenn er eine Viertelstunde spielt oder mal 'ne Halbzeit», sagte Löw der «Sport Bild». Der Appell von Präsident Uli Hoeneß, Gomez stehe in seiner Karriere das erste Mal mit dem Rücken zur Wand und müsse in dieser Situation die Eiger-Nordwand besteigen, hat den Nationalspieler so richtig «heiß» gemacht: «Mich hat doch eh keiner mehr auf der Rechnung. Deshalb werde ich jetzt richtig Gas geben». Muss er wohl auch: «Wenn sich seine Situation nicht verbessert, kann er sich in der Winterpause mit einem Wechsel auseinandersetzen», betonte Franz Beckenbauer in der «Bild»-Zeitung.
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