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Kurz soll FCK in der Bundesliga etablieren

11.08.2010, 16:49 Uhr

FCK-Coach Marco Kurz im Kreise seiner Spieler.
FCK-Coach Marco Kurz im Kreise seiner Spieler.

Homburg/Saar (dpa) ­ Der 1. FC Kaiserslautern fühlt sich für seine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga bestens gerüstet. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Trainer Marco Kurz bis zum 30. Juni 2012 stellten die Pfälzer die Weichen für eine erstklassige Zukunft.

«Die Art und Weise der Zusammenarbeit ist aus Sicht des Vereins einfach nur optimal und der sportliche Erfolg spricht zudem für sich», sagte Vorstandschef Stefan Kuntz. Kurz hatte die «Roten Teufel» im Vorjahr übernommen und nach vier Jahren Zweitklassigkeit ins Oberhaus zurückgeführt. «Ich freue mich sehr, dass der Verein mir dieses große Vertrauen entgegenbringt. Wir sind sicher noch nicht am Ende des von uns eingeschlagenen Weges. Für uns gilt es, die erfolgreiche Zeit in der Bundesliga fortzuführen und den Verein in der 1. Liga zu etablieren», erklärte der 41-Jährige.

Zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel beim VfL Osnabrück und zehn Tage vor dem Start in die 43. Saison in der Bundesliga beim 1. FC Köln äußerten Vorstand, Trainer und Spieler des Aufsteigers «ruhigen Optimismus» zu dem bevorstehenden «großen Abenteuer Bundesliga», so Kurz.

Wirtschaftlich hat der 1. FC Kaiserslautern allen Grund zur Zufriedenheit: Am 11. August unterzeichnete Vorstandschef Stefan Kuntz in Homburg einen Zweijahresvertrag mit dem neuen Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren GmbH, der dem Pfälzer Club dem Vernehmen nach jährlich rund 3,5 Millionen Euro einbringen wird. Dies ist rund eine Million Euro mehr als von dem bisherigen Hauptsponsor Deutsche Vermögensberatung, der sich nach 13 Jahren zurückzieht. «Wir befinden uns damit im Mittelfeld der Bundesliga», sagte Kuntz.

Die «Roten Teufel», die künftig das Logo «Allgäuer Latschen-Kiefer» auf der Trikotbrust tragen werden, haben nach Angaben von Kuntz auch auf anderer Ebene finanzielle Erfolge zu verzeichnen. So wurden bis jetzt bereits mehr als 26 000 Dauerkarten verkauft und die 1185 Hospitality-Plätze im Fritz-Walter-Stadion sind restlos vergriffen. Die Mitgliederzahl bewegt sich auf 15 000 zu. Für die neue Saison kalkulieren die Pfälzer dennoch bescheiden mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 36 000 bei den 17 Heimspielen.

Den Verein drücken allerdings auch noch «Altlasten» in Millionenhöhe. «Wir brauchen zwei Jahre Zugehörigkeit zur Bundesliga, um wieder in ein normales Fahrwasser zu kommen», sagte Kuntz.


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