Das Fußball-Geschäft ist nach Ansicht von Hannover 96-Präsident Martin Kind wirtschaftlich nicht planbar.
«Mein Fehler war zu glauben, dass man im Fußball Entscheidungen mit unternehmerischer Vernunft treffen kann», sagte Kind dem Wirtschaftsmagazin «impulse» und zog eine zwiespältige Bilanz seiner bislang 13-jährigen Tätigkeit im Fußball-Geschäft.
«Sportlich haben wir die Ziele erreicht, wirtschaftlich bisher nicht», betonte der 66-Jährige. So habe 96 im Winter viel Geld in drei neue Spieler investiert. Das habe zwar geholfen, den Abstieg zu verhindern, hinterließ aber ein Loch in den Finanzen. Ein Abstieg wäre einem finanziellen Fiasko gleichgekommen, jedoch habe sich auch der Klassenverbleib ökonomisch nicht ausgezahlt. «Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann man sein Geld sinnvoller anlegen», sagte Kind.