Auf allerhöchstem Niveau spielte Hildebrand zu seinen Zeiten beim VfB Stuttgart. Dort hatte er großen Anteil am Titeltriumph 2007. Doch mit dem Wechsel zum FC Valencia begann der Abstieg. Vor der EM 2008 strich ihn Bundestrainer Joachim Löw zudem aus dem DFB-Kader. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland schien sich der siebenfache Nationalspieler gefangen zu haben, wurde Stammtorhüter in Hoffenheim. In Topform aber zeigte er sich zu selten - und musste zum Saisonende gehen. Hildebrand wohnt wieder in Stuttgart und trainiert seit über vier Wochen mit unterschiedlichen Betreuern täglich mehrere Stunden im dortigen Kunstturnforum. Dazu läuft er auch viel. «Das ist richtig gutes Training, ich bin fit», sagte der 31-Jährige. «Aber ein Mannschaftstraining ist natürlich was anderes.» Kontakte zu Vereinen habe er, «aber nichts, wo ich sagen kann: Dort fange ich morgen an.» Wie bei Rensing, der nach «kicker»-Angaben Gespräche mit dem 1. FC Köln und Hertha BSC geführt hatte, läuft es auch bei Hildebrand auf einen Wechsel ins Ausland hinaus. Zumal in der Bundesliga momentan kein Platz für einen Schlussmann frei ist. «Man muss den Markt realistisch sehen: Wenn es im Inland wenig Möglichkeiten gibt, muss man auch das Ausland in Erwägung ziehen», sagte die deutsche Nummer 3 von der WM 2006. Von seinem Berater Roman Grill hat sich Hildebrand mittlerweile getrennt. Der Münchner, der sich auch die Interessen vom deutschen WM-Kapitän Philipp Lahm vertritt, sucht dennoch einen Platz zwischen den Pfosten für einen seiner Klienten - für Michael Rensing.
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