Schon am 23. Juli enttäuschte Hannover 96 beim 0:2 (0:0) gegen den türkischen Erstligisten Kayserispor. Der VfB Stuttgart gewann unterdessen den «Uhrencup» im schweizerischen Grenchen. Im Finale des Einladungsturniers besiegte der VfB die Young Boys Bern durch die Tore von Ciprian Marica (63./77.) mit 2:1 (0:0). Im einzigen Bundesliga-Duell behielt Werder Bremen mit 2:1 (0:0) gegen den SC Freiburg die Oberhand. Freiburgs Führung durch Daniel Caligiuri (65.) wandelte Markus Rosenberg per Doppelschlag (67./86.) in einen Werder-Sieg um. Der Vergleich 1. gegen 2. Bundesliga endetet mit einem Punktsieg für die Erstligisten: Zwar kam Borussia Dortmund beim 1860 München nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Dafür «retteten» der VfL Wolfsburg mit zwei 1:0-Siegen im Blitzturnier gegen die Zweitligisten FC Augsburg und FC Ingolstadt sowie der FC Schalke 04 mit einem 2:1 (2:1) bei Erzgebirge Aue die Ehre der Erstliga-Clubs. Aber auch Amateurmannschaften mussten wieder als «Sparring- Partner» herhalten: Eintracht Frankfurt deklassierte Kreisligist 1. FC Union Niederkalbach 14:1 (13:0), der Hamburger SV schlug SV Reutte aus der Tirol-Liga 6:0 (3:0). Schalke 04 setzte seinen Testspiel-Marathon mit einem 2:1 (2:1) beim Viertligisten RB Leipzig und einem 5:1 (2:1) beim Sechstligisten FC Grün-Weiß Piesteritz fort. Licht und Schatten beim FC St. Pauli. Noch am 23. Juli schlugen die «Kiez-Kicker» den Bezirksligisten VfB Kirchhellen 14:0 (7:0), einen Tag später verloren sie jedoch in einem Blitzturnier 0:2 gegen den Oberligisten Eintracht Northeim. Trotz anstrengender Trainingstage kritisiere St. Pauli-Coach Holger Stanislawski: «Das war von dem ein oder andern zu wenig.»
 |