Altensteig (dpa) - Die Schiedsrichter bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika haben sich nach Ansicht von Wolfgang Stark zu sehr unter Druck gesetzt.
«Manche hatten nicht mehr den Kopf frei, waren nicht mehr konzentriert», erklärte der einzige deutsche WM-Referee die Gründe für die teilweise eklatanten Fehlentscheidungen. Der Ergoldinger äußerte sich bei der Tagung der Erst- und Zweitliga-Unparteiischen in Altensteig-Wart erstmals zur WM, nachdem er wie die anderen Schiedsrichter von der FIFA während des Turniers einen Maulkorb verpasst bekommen hatte. Der Druck auf die Spielleiter sei immer stärker geworden, so Stark.