Hans-Joachim Watzke hat den Entschluss von Uli Hoeneß begrüßt, bei der Wahl eines neuen Liga- Präsidenten nicht gegen Amtsinhaber Reinhard Rauball anzutreten.
«Eine gute Entscheidung für den gesamten deutschen Fußball. Wenn jemand eine falsche Einschätzung korrigiert, dann nötigt mir das Respekt ab. Dann sollte man auch nicht nachkarten», sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten im Stegersbach/Österreich.
Bayern Münchens Präsident Hoeneß hatte zunächst seine Kandidatur gegen Rauball bei der Liga-Vollversammlung am 18. August in Berlin angekündigt, diese aber Montag aus familiären Gründen wieder zurückgezogen. Watzke glaubt, dass Hoeneß bei einer Abstimmung dem BVB-Präsidenten Rauball unterlegen wäre. «Ich gehe davon aus, dass Rauball eine Kampfabstimmung für sich entscheiden hätte», sagte Watzke den «Ruhr Nachrichten»-.