Kaiserslautern (dpa) Fußball-Bundesligaaufsteiger 1. FC Kaiserslautern hat mit einem nicht öffentlichen Fitnesstest das «Projekt Klassenverbleib» gestartet. Beim Aufgalopp begrüßte Erfolgscoach Marco Kurz den ehemaligen Wolfsburger Defensivspieler Jan Simunek an der Spitze der sechs Neuzugänge.
Der 23-jährigen Tscheche Simunek erhält bei den «Roten Teufeln» einen Vierjahresvertrag bis 2014 und soll für unter einer Million Euro Ablöse verpflichtet worden sein. Die «Wölfe» hatten noch 2007 rund 3,5 Millionen Euro für den Profi von Sparta Prag bezahlt. Dabei brachte es Simunek in der vergangen Saison auf ganze fünf Einsätze beim entthronten Meister.
«Wir sind noch auf der Suche nach einem effizienten Stürmer, einem Akteur für das linke Mittelfeld und einem Defensivspieler für die rechte Seite», präzisierte FCK-Pressesprecher Christian Gruber am Montag die Pläne des Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz. Mit Simunek, Christian Tiffert (MSV Duisburg), Oliver Kirch (Arminia Bielefeld), Chadli Amri (FSV Mainz 05), Ilian Micanski (Zaglebie Lubin), Leon Jessen (FC Midtjylland) waren die «Neuen» präsent. Dazu gesellte sich noch «Eigengewächs» Alan Stulin.