Allerdings lehnt Schalke dies strikt ab. «Es ist für uns gar kein Thema, eine Ablöse zu zahlen», sagte Magath beim Schalker Trainingslager auf der Nordseeinsel Borkum, betonte aber auch noch einmal seine Wertschätzung für Heldt. In Stuttgart war schon die Suche nach dessen Nachfolger das große Thema. Ein heißer Kandidat ist Bobic, derzeit Manager beim bulgarischen Erstligisten Burgas. Am Vortag hatte sich der 38-Jährige mit Burgas-Coach Krassimir Balakov in dessen Stuttgarter Wohnung für ein Gespräch über die Saisonplanung getroffen. «Alles andere werde ich nicht öffentlich diskutieren», sagte Bobic der Nachrichtenagentur dpa. Gute Chancen werden auch dem im März 2009 beim FC Schalke beurlaubten Müller eingeräumt, der einst als Profi für die «Königsblauen» wie auch für die Stuttgarter gespielt hatte. Direkten Kontakt gab es aber noch nicht. «Ich habe vom VfB Stuttgart noch nichts gehört», sagte Müller dem Magazin «RevierSport». Auch Gross machte sich schon seine Gedanken. «Ich habe größtes Vertrauen in die Vereinsleitung, dass sie die beste Nachfolgelösung für Stuttgart präsentiert», sagte der VfB-Coach. Der 55-Jährige warnte zwar davor, sich unter Zeitdruck setzen zu lassen, forderte aber zugleich: «Es darf kein Vakuum entstehen. Wir müssen parat sein, um auf dem Transfermarkt zu reagieren.» Der Start der Saisonvorbereitung wurde angesichts der Personalie zur Nebensache. Zum Trainingsauftakt hatte Gross 18 Spieler mit den Neuzugängen Christian Gentner, Martin Harnik und Torwart Marc Ziegler auf dem Platz versammelt. Nicht dabei waren die Nationalspieler Sami Khedira, Cacau und Serdar Tasci sowie die vier weiteren WM-Teilnehmer des VfB. Zudem fehlten Matthieu Delpierre (Patellasehne) und Elson (Kreuzbandriss), die beide in der Reha sind.
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