HSV bekommt Absage bei Reinartz
Hamburg (dpa) - 22.06.2010, 14:04 Uhr
Stefan Reinartz bleibt in Leverkusen.
Sechs Tage vor dem Trainingsstart kann Fußball- Bundesligist Hamburger SV immer noch keinen neuen Spieler präsentieren. Bayer Leverkusen will den 21 Jahre alten Stefan Reinartz nicht freigeben, berichtete die «Bild»-Zeitung. Der U-21-Europameister hätte nach dem Abschied von Jerome Boateng zu Manchester City gut in die Verteidigung der Hanseaten gepasst. «Da gibt es keine Chance, für keinen anderen Club. Ich stehe auf den Spieler, wir wollen ihn langfristig an uns binden», sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler über den Perspektivspieler, der noch bis 2013 an den Werksclub gebunden ist. «Wir werden seine Vergütung anpassen. Das hat er sich durch seine starken Leistungen verdient», ergänzte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser in der Tageszeitung «Express».
Weiterhin im Gespräch ist Rechtsverteidiger Rafinha, der aber zunächst beim Trainingsauftakt des FC Schalke 04 erwartet wird. «Falsch ist, dass wir Rafinha los werden wollen», sagte Schalke-Trainer Felix Magath dem «Hamburger Abendblatt», «richtig ist, dass wir ihn abgeben würden». Der Vertrag des 24 Jahre alten Verteidigers läuft in Gelsenkirchen noch bis 2011, die Ablöse könnte acht bis zehn Millionen Euro kosten. HSV-Trainer Armin Veh wollte Rafinha schon vergangene Saison zum VfL Wolfsburg lotsen.
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