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Freiburgs Kampf geht weiter: «Immer schwieriger»

Freiburg (dpa) - 04.05.2010, 12:44 Uhr

Der Freiburger Trainer Robin Dutt gibt den Fans nach Abpfiff Autogramme.
Der Freiburger Trainer Robin Dutt gibt den Fans nach Abpfiff Autogramme.

Die Feiern beim SC Freiburg sind beendet, nun beginnt erneut der Kampf gegen den Abstieg. «Unsere Pläne ändern sich praktisch nicht. Unser Vorhaben in der kommenden Saison wird sein, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu schaffen», sagte Trainer Dutt der Nachrichtenagentur dpa.

«Es ist immer schwieriger geworden, drinzubleiben», erklärte Dutt, der weiterhin am Erhalt des Bundesliga-Standortes Freiburg arbeiten muss. Wenigstens kann der 44-Jährige in der kommenden Saison weiter auf die umworbenen Fußballprofis Ömer Toprak sowie Mohamadou Idrissou setzen.

«Ich gehe fest davon aus, dass er nächste Saison für uns spielt», sagte Dutt über U-19-Europameister Toprak. Der Abwehrspieler wird unter anderem von Bayer Leverkusen umworben. «Ich habe Lust, in Freiburg zu bleiben», sagte Idrissou. Der Stürmer, dessen Vertrag ausläuft, hatte vor Wochen mit einem Wechsel geliebäugelt und ein Angebot des SC abgelehnt. Nach dem gesicherten Klassenverbleib hat der Kameruner offensichtlich einen Sinneswandel durchlaufen. Für Dutt ist klar: «Wir möchten Mo unbedingt halten.»

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Man verstelle jungen Spielern generell nicht den Weg, sagte der Trainer über Toprak, aber: «Die Zeichen sind ganz deutlich, dass er bleibt.» Zudem steht Innenverteidiger Oliver Barth vor einer Vertragsverlängerung. Der 30-Jährige hatte bereits Abwanderungsdanken geäußert. Zuletzt stand Barth in zehn Begegnungen aber neunmal in der Startelf.

Dutt hatte seine erste Bundesliga-Saison bereits am vorletzten Spieltag mit dem Klassenerhalt krönte. «Die ersten zehn, elf Clubs wollen alle oben mitspielen und können auch sagen, dass sie in der Liga fast sicher dabei sind. In diese Gruppe reinzustoßen, ist fast unmöglich», sagte der SC-Coach. Alles dahinter sei notorisch zweitligagefährdet.


Nach eigenen Angaben hatte der Sportclub in der fast abgelaufenen Saison den kleinsten Etat der Bundesliga. Am Gesamtbudget von etwa 27 Millionen Euro wird sich nichts erheblich ändern. «Zu einer Etablierung gehören aber nicht nur die Realisierung sportlicher Ziele, sondern auch infrastrukturelle Dinge. Stichwort: Stadionbau», forderte Dutt. Bisher haben die SC-Verantwortlichen bei den Politikern aber auf Granit gebissen.

Dutt machte jedoch Druck: «Wenn man sich die Entwicklung vieler Zweitliga-Vereine anschaut, dann werden wir um dieses Thema nicht herumkommen.» Bei ihrem Kader müssen die Freiburger weiterhin Abstriche machen. «Wir werden sicherlich damit leben müssen, dass wir uns auf maximal zwei, drei Positionen qualitativ verstärken können», sagte der Trainer.

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