Formbarometer im internationalen Wettbewerbs-Kampf
Hamburg (dpa) - 03.05.2010, 15:29 Uhr
Claudio Pizarro will mit Bremen den Qualifikationsplatz für die Champions League verteidigen.
Am letzten Bundesligaspieltag kämpfen Werder Bremen und Bayer Leverkusen im Fernduell um den Qualifikationsplatz für die Champions League. Gleichzeitig duelliert sich der VfB Stuttgart einen Fernvergleich mit dem Hamburger SV um den Einzug in die Europa League. WERDER BREMEN: Die Bremer Profis durften sich nach dem Sieg gegen Schalke auch am Montag ausruhen und regenerieren. Alle Stammspieler sind fit, so dass Trainer Thomas Schaaf gegen den Hamburger SV die Aufstellung erneut ändern kann. In Gelsenkirchen ließ er nach längerer Pause mit der Raute spielen und Marko Marin und Aaron Hunt auf der Bank. Gegen die Hamburger könnte er wieder zwei Sechser aufstellen. «Wir haben das Personal, um zu reagieren», sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs. BAYER 04 LEVERKUSEN: Nach dem mageren 1:1 gegen Absteiger Hertha BSC und der damit auf ein Minimum gesunkenen Chance, noch auf den dritten Champions-League-Rang vorzurücken, muss Bayer Leverkusens Trainers Jupp Heynckes seine Spieler vor allem mental wieder aufrichten. Mit dem Remis gegen die Berliner hat der 17-malige Tabellenführer bereits das 13. Unentschieden erreicht, die meisten aller 18 Teams. Im Saisonfinale bei Borussia Mönchengladbach wird Innenverteidiger Manuel Friedrich (Gelb-Sperre) fehlen.
VfB STUTTGART: Beim VfB gilt in der letzten Liga-Woche die Devise: Bloß nicht locker lassen! Hatte sich doch beim gegen Mainz der Kräfteverschleiß aus der Rückrunden-Aufholjagd angedeutet. «Eine gewisse Schwerfälligkeit», hatte Christian Gross beobachtet. «Kurz und intensiv» will der Coach daher diese Woche trainieren lassen. Für etwas Unruhe sorgte nach dem Mainz-Spiel Alexander Hleb, der an seinem Geburtstag zunächst auf der Bank geschmort hatte. «Für mich war es eigentlich ein ganz wichtiger Tag - leider hat ihn mir der Trainer kaputtgemacht», stänkerte Hleb. HAMBURGER SV: Nach den Strapazen der vergangenen Woche mit der Beurlaubung von Trainer Bruno Labbadia, dem Europa-League-Aus beim FC Fulham und der 4:0-Gala gegen den 1. FC Nürnberg hat Interimscoach Ricardo Moniz den Hamburger Profis bis Dienstag freigegeben. Einige gehen nach 53 Saisonauftritten auf dem Zahnfleisch. Zé Roberto und Ruud van Nistelrooy haben nach Verletzungen keine komplette Wintervorbereitung mitmachen können und werden unter der Woche geschont. Robert Tesche laboriert seit dem Fulham-Spiel an einer Oberschenkelverletzung.
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