Der Hamburger SV will in der Schlussphase der Fußball-Bundesliga Boden gut machen. Am 28. März beginnt der Tabellensechste mit seinem Restprogramm gegen sechs Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Lediglich
zum Saisonabschluss am 8. Mai wartet im Tabellen-Fünften Werder Bremen ein Rivale aus der Spitzengruppe auf die Hamburger. Beim Auftakt der Aufholjagd muss der HSV zu Borussia Mönchengladbach reisen. «Wir können Gladbach schlagen», sagte Trainer Bruno Labbadia. «Wir haben die Möglichkeit, Vierter oder Fünfter zu werden. Das wollen wir in Angriff nehmen.»
Auf wen er in Mönchengladbach zurückgreifen kann, steht noch in den Sternen. Dennis Aogo, Marcell Jansen und Collin Benjamin klagen derzeit über leichte Probleme. Auf sein Comeback hofft Paolo Guerrero. Der Peruaner, der nach seinem Kreuzbandriss mit zweimonatiger Verspätung aus seiner Heimat zum HSV zurückgekehrt war, präsentiert sich in ansprechender Form. Zuletzt waren Ruud van Nistelrooy und Mladen Petric erste Wahl im Sturm. Guerrero kann jedoch auch als Offensivkraft im Mittelfeld agieren.
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Wechsel-Spekulationen um Jerome Boateng und Eljero Elia wollte der Trainer nicht kommentieren. «Es ist schön, wenn andere Vereine sich für unsere Spieler interessieren», sagte Labbadia. Falls ein Verein die in einer Vertragsklausel festgeschriebene Ablösesumme von 12,5 Millionen Euro für Boateng zu zahlen bereit sei, werde der HSV auf die neue Situation vorbereitet sein, versicherte der Coach. Ärger hatte es für Elia gegeben. Gegen den Niederländer war wegen Kritik am Verein eine Geldbuße verhängt worden.