Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatz von 68,4 Millionen Euro abgeschlossen.
Erstmals seit 2005 habe die aus dem Hauptverein ausgegliederte Fußball AG auf der Kostenseite «durch Einmaleffekte» einen Verlust ausgewiesen, teilte der Club mit. Im Vergleich zu 2008 sei ein Jahresfehlbetrag von 1,7 Millionen Euro entstanden. Mit einem Eigenkapital von rund 16 Millionen Euro und einer Bilanzsumme von 37,1 Millionen Euro betrage die Eigenkapitalquote «zufriedenstellende» 43,1 Prozent, hieß es weiter. Für die kommende Saison plant die Eintracht AG mit einem Umsatz von 63,8 Millionen Euro nach 65 Millionen Euro in der laufenden Saison. Diese Vorlage habe der Eintracht-Aufsichtsrat bereits am 4. März in einer Sitzung genehmigt. Er werde das testierte Papier der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Lizenzierung für die Saison 2010/11 vorlegen.
«Um die Chance zu haben, das sportliche Niveau kontinuierlich weiterzuentwickeln», ist nach Angaben des Eintracht-Vorstandes unter ihrem Vorsitzenden Heribert Bruchhagen geplant, «in vertretbarem Umfang die in den letzten Spielzeiten angelegten Reserven einzusetzen». Bruchhagen hatte seit seinem Einstieg 2003 bei der Eintracht den Club auf konsequentem Sparkurs von drohender Insolvenz wieder in die «schwarzen Zahlen» geführt.