Hamburger SV - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr) Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft ein Graben. In den vergangenen 16 Spielen verbuchte der HSV nur 20 Punkte. Bei einem auf acht Zähler angewachsenen Abstand zu den Champions-League-Plätzen ist ein Sieg über den Tabellenletzten Pflicht. Die zuletzt angeschlagenen Profis Jansen, Rost und Petric und van Nistelrooy kehren zurück. Berg fehlt (Grippe). Für den Berliner Trainer Funkel, der auf Abwehrspieler Piszczek verzichten muss, ist es das 450. Spiel als Bundesliga-Coach. (Heimbilanz: 16-8-4, 56:26 Tore) Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr) Wenig Glanz, viel Erfolg. Auch ohne großen Spielwitz liegt der FC Schalke hinter dem Führungsduo weiter in Lauerstellung. Doch dem Meister der Effizienz stehen harte Wochen bevor. Nach der Reise zum Überraschungsteam Frankfurt warten schwere Aufgaben gegen Stuttgart, Hamburg, Leverkusen und München. Deshalb will Trainer Magath, der auf Bordon (Adduktorenbeschwerden) und Farfan (Hüftprobleme) verzichten muss, unbedingt punkten. Für die Eintracht soll der ehemalige Schalker Altintop zum Trumpf werden. (Heimbilanz: 21-5-10, 75:29 Tore) SC Freiburg - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr) Beide Teams warten am längsten auf einen Sieg: Hannover seit 13, Freiburg seit zehn Spielen. Vor allem Gäste-Coach Slomka steht unter Druck. Verliert er auch sein siebtes Spiel in Serie, wäre er der Trainer mit dem schlechtesten Start in der Liga-Historie. Ya Konan und Andreasen kehren in sein Team zurück. Pinto fehlt gelbgesperrt, Schlaudraff wurde nicht berücksichtigt. Die heimschwachen Freiburger, denen erst ein Sieg im eigenen Stadion gelang, können wieder auf Kapitän Butscher setzen. (Heimbilanz: 1-1-0, 4:1 Tore) VfL Wolfsburg - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr) Die «Wölfe» wittern nach zuletzt zwei Siegen wieder Morgenluft. Allerdings müssen sie im Duell mit dem Angstgegner auf den gesperrten Spielmacher Misimovic verzichten. Deshalb denkt Trainer Köstner über ein neues Spielsystem ohne klassische «10» nach. Der Respekt vor dem Gegner macht Sinn: Neben München und Leverkusen sind die Bochumer als einziges Team noch ohne Rückrundenschlappe. Zudem gelang Wolfsburg in den vergangenen fünf Spielen nur ein Sieg über Bochum. (Heimbilanz: 6-1-2, 17:7 Tore) Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr) Beim BVB wächst die Anspannung. Nach nur einem Sieg aus den vorigen fünf Spielen beträgt der einstmals komfortable Acht-Punkte- Vorsprung des Tabellenfünften auf Verfolger Bremen nur noch einen Zähler. Zudem bereiten die Ausfälle von Bender und Hummels Kopfzerbrechen. Immerhin kehrt der gesperrte Barrios zurück, Kehl steht erstmals seit neun Monaten wieder in der Startelf. Bei den Gästen meldete sich der ehemalige Dortmunder Reus fit zurück. (Heimbilanz: 15-12-10, 67:56 Tore) 1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr) Rekordhalter, aber nicht mehr spitze. Obwohl die Leverkusener am vergangenen Wochenende mit der 24. Partie in Serie ohne Niederlage für eine Bestmarke sorgten, ging die am 8. Spieltag eroberte Tabellenführung verloren. Elf Unentschieden - so viel wie kein anderes Team - kosteten die Pole Position. Der Ausfall des Nürnberger Bunjaku könnte zum Vorteil gereichen. Schließlich erzielte der gesperrte Angreifer 58 Prozent aller Treffer des Drittletzten. (Heimbilanz: 7-6-7, 29:30 Tore) 1999 Hoffenheim - FSV Mainz 05 (Sonntag, 17.30 Uhr) Das schlechteste Auswärtsteam der Liga kommt aus Mainz. Seit neun Partien sind die Rheinhessen in der Fremde ohne Sieg. Hoffenheim gewann nur eines der vergangenen sechs Heimspiele. Die Gastgeber müssen auf den gesperrten Luiz Gustavo verzichten. Hoffnung macht die aufsteigende Formkurve von Ibisevic: Der zuvor lange erfolglose Angreifer traf in den letzten drei Spielen je ein Mal. Pikant: Tuchel spielte Ende der 90er unter Coach Rangnick in Ulm. (Heimbilanz: -)
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