Michael Preetz glaubt weiter an den Tabellenletzten Hertha BSC: «Wir sind weiter im Rennen». Der Hertha-Manager, der in einer Präsidiumssitzung eine sportliche Analyse der augenblicklichen Situation abliefern musste, will beim Spiel in Hamburg «Tore erzwingen».
Der Ex-Stürmer fordert von seinem Team in der Partie gegen den Tabellenvierten Hamburger SV «Kampf und Leidenschaft.» Die Mannschaft hätte in der Bundesliga- Rückrunde in den Auswärtsspielen gut ausgesehen. Seine Elf müsse «über sich hinauswachsen und über die Grenze gehen». Hertha, zuletzt auf eigenem Platz 0:2-Verlierer gegen Hoffenheim, trennen drei Punkte vom 16. Rang.
Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des weiter an den Folgen einer Knieverletzung leidenden Serben Gojko Kacar, der für sein Heimatland zu einem Kurzeinsatz kam. Abwehrspieler Lukasz Piszczek fällt mit einer Innenbanddehnung aus. Hertha-Trainer Friedhelm Funkel nimmt die öffentliche Kritik an seiner Arbeit unterdessen «gelassen». Er fühle sich in Berlin wohl. «Mir geht es gut. Es ist nicht das erste Mal, dass über Trainer in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Das gehört zum Geschäft», sagte der Hertha-Trainer, über den in der «turnusmäßigen Präsidiumssitzung» (Preetz) nach dem Training auch gesprochen werden wird. Das Wort «Krisensitzung» nahm Preetz nicht in den Mund.