Der 1. FC Nürnberg ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) wegen eines Feuerzeugwurfes gegen den Schiedsrichter- Assistenten im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro belegt worden.
Das Feuerzeug war in der Begegnung am 6. Februar aus dem Block 15 (Gegengerade) geworfen worden, hatte den Unparteiischen aber zum Glück nicht getroffen, teilte der «Club» mit. Als Konsequenz aus der erneuten DFB-Strafe und den Vorfällen im Bundesligaspiel beim VfL Bochum will der 1. FC Nürnberg noch deutlicher als bislang gegen Gewalt und Vandalismus vorgehen und setzt dabei auf aktive Mithilfe seiner Fans und Zuschauer im Nürnberger Stadion. «Wir bitten alle unsere Fans, die bei solchen Vorfällen den Werfer bzw. Verursacher beobachten, dies sofort unserem Ordnungsdienst zu melden, damit wir entsprechend vorgehen können», sagte FCN-Geschäftsführer Ralf Woy.
Zuletzt war der «Club» mit einer Geldbuße von 4000 Euro vom DFB belegt worden, weil im DFB-Pokalspiel gegen 1899 Hoffenheim aus dem Zuschauerbereich eine Batterie aufs Spielfeld geworfen wurde. 2008/09 hatte der FCN insgesamt 9000 Euro Strafe für ähnliche Delikte seiner Fans zahlen müssen, in der Saison davor waren es sogar 50 000 Euro. «Man muss sich nur diese Summen anschauen, um zu sehen, wie sehr sogenannte Fans mit solch' einem unsinnigen Verhalten dem Club schaden», erklärte Woy, «vom Image-Schaden und der möglichen Verletzungsgefahr ganz abgesehen. Solche Leute gehören nicht in ein Fußball-Stadion!»