Nach monatelangem Tauziehen haben Hertha BSC und Ex-Trainer Lucien Favre das Arbeitsverhältnis endgültig beendet. Das teilte der Berliner Fußball-Bundesligist nach einem Schiedsgerichtsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit.
Hertha hatte sich Ende September 2009 nach dem 7. Spieltag der laufenden Saison von Favre getrennt und später dem Schweizer wegen vereinsschädigenden Verhaltens fristlos gekündigt. Favre, der nach seinem Rausschmiss auf einer privaten Pressekonferenz versteckte Kritik an Hertha geübt hatte, klagte seinerseits gegen die Kündigung.
Beide Seiten hätten sich nun «auf die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses» verständigt, heißt es in einer Erklärung von Hertha BSC. Über den Inhalt der Vereinbarung hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Favre hatte bei seiner Beurlaubung noch einen gültigen Kontrakt bis Sommer 2011, eine Abfindung von rund einer Million Euro stand im Raum.